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Vitamine für Kinder: Das sind die wichtigsten Nährstoffe

Spielende Kinder im Park – Vitamine für Kinder für Wachstum, Entwicklung und Alltag

Dein Kind isst nur eine kleine Auswahl an Lebensmitteln, Gemüse wird häufig abgelehnt oder die Mahlzeiten wirken gerade sehr einseitig? Gerade in solchen Phasen machen sich viele Eltern Gedanken, ob ihr Kind trotz der einseitigen Ernährung ausreichend mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt ist.


Vitamine für Kinder sind wichtig für Wachstum, Entwicklung, Immunsystem und Energieversorgung. In diesem Beitrag erfährst du, welche Vitamine für Kinder besonders wichtig sind, wann eine Ergänzung sinnvoll sein kann und worauf du bei der Versorgung deines Kindes achten solltest.

Das Wichtigste in Kürze

Vitamine für Kinder unterstützen wichtige Körperfunktionen und tragen zu Wachstum, Entwicklung, Immunsystem und Energieversorgung bei.

Eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung ist die wichtigste Grundlage, um Kinder mit den meisten Vitaminen ausreichend zu versorgen.

Ob zusätzliche Vitamine für Kinder sinnvoll sind, hängt von der individuellen Situation ab: zum Beispiel vom Alter, der Ernährung, dem persönlichen Bedarf und möglichen Risikofaktoren.

Wenn du unsicher bist, ob dein Kind ausreichend mit Vitaminen versorgt ist, sollte der individuelle Bedarf ärztlich abgeklärt werden.

Welche Vitamine für Kinder sind besonders wichtig?

Vitamin D, Vitamin A, Vitamin C sowie die B-Vitamine (insbesondere B1, B2, B6, B12 und Folsäure) gehören zu den wichtigsten Vitaminen für Kinder. Welche davon im Alltag besonders relevant sind, hängt vom Alter und der Ernährungsweise deines Kindes ab.


Jedes dieser Vitamine übernimmt unterschiedliche Aufgaben im Körper. Im Einzelnen sieht das so aus:


  • Vitamin D: wird für ein normales Wachstum und eine normale Entwicklung der Knochen bei Kindern benötigt und trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei.
  • Vitamin C und Vitamin A: tragen beide zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei, Vitamin A zusätzlich zur Erhaltung normaler Sehkraft und normaler Haut.
  • B-Vitamine: sind vor allem am Energiestoffwechsel und an der Funktion des Nervensystems beteiligt, Folsäure hat zusätzlich eine Funktion bei der Zellteilung.
  • Vitamin E: trägt zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress bei.
  • Vitamin K: trägt zu einer normalen Blutgerinnung bei (1, 2).

Nicht jedes Vitamin hat dieselbe Bedeutung in jeder Lebensphase. Während Vitamin D in den ersten Lebensjahren besondere Aufmerksamkeit verdient, rückt bei älteren Schulkindern eher die Versorgung mit Vitamin C, Folsäure und B-Vitaminen in den Fokus.

Kinder beim gemeinsamen Lernen – ausgewogene Ernährung und Vitamine für Kinder

Warum sind Vitamine für Kinder so wichtig?

Vitamine sind an nahezu allen zentralen Entwicklungsprozessen im Kindesalter beteiligt, vom Knochenaufbau über das Immunsystem bis zum Energiestoffwechsel.  Kinder wachsen schneller als Erwachsene und bauen in kurzer Zeit neues Gewebe auf, etwa Knochen, Muskeln und Nervenzellen. Dieser Prozess ist besonders nährstoffintensiv.


Drei Bereiche stehen dabei im Vordergrund


  • Knochenaufbau: Vitamin D und Calcium sind gemeinsam an der Mineralisierung der Knochen beteiligt.
  • Nervensystem: B-Vitamine sind wichtig für Zellteilung und die Reifung des Nervensystems.
  • Immunsystem: Es befindet sich bei Kindern in stetiger Entwicklung, da es fortlaufend mit neuen Erregern in Kontakt kommt, etwa in Kita und Schule. Vitamin D, Vitamin C und Vitamin A tragen laut den zugelassenen Angaben zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei (1). 
  • Energiestoffwechsel:  B-Vitamine wie Thiamin (B1), Riboflavin (B2) und Vitamin B6 wandeln Kohlenhydrate, Fette und Proteine in nutzbare Energie um. Das wirkt sich direkt auf Konzentrations- und Leistungsfähigkeit im Alltag aus.
Kind mit DNA-Modell beim Lernen – Vitamine für Kinder und wichtige Nährstoffe in der Entwicklung

Reicht eine ausgewogene Ernährung aus?

Bei den meisten gesunden Kindern mit einer abwechslungsreichen Mischkost deckt die Ernährung den Vitaminbedarf grundsätzlich ab. Eine wichtige Ausnahme ist Vitamin D, für das eigene Empfehlungen gelten, weil die Ernährung hier naturgemäß nur einen kleinen Teil des Bedarfs abdecken kann.

Was die Fachgesellschaften sagen

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) betont, dass eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung die Grundlage für eine ausreichende Versorgung mit Vitaminen bildet (3).


Das Forschungsinstitut für Kinderernährung Dortmund (FKE) betont, dass die Vielfalt auf dem Speiseplan die wichtigste Rolle spielt. Kinder, die regelmäßig Obst, Gemüse, Vollkornprodukte, Milchprodukte, Fisch, Eier und Hülsenfrüchte essen, erreichen in Beobachtungsstudien meist eine gute Versorgung mit den meisten Vitaminen (4).

Wann können Vitamine für Kinder sinnvoll sein?

Eine gezielte Ergänzung mit Vitaminen kann in bestimmten Situationen angezeigt sein, etwa bei der Vitamin-D-Empfehlung im Säuglingsalter, bei veganer Ernährung, bei sehr einseitiger Kost oder bei einem ärztlich diagnostizierten Mangel. Eine pauschale Empfehlung für alle Kinder lässt sich daraus jedoch nicht ableiten.

Vitamin D für Kinder Empfehlung

Für Säuglinge im ersten Lebensjahr gilt eine klare Regel: Die DGKJ empfiehlt unabhängig von der Jahreszeit eine tägliche Vitamin-D-Gabe von 400 bis 500 IE zur Rachitisprophylaxe, da die körpereigene Bildung in diesem Alter noch nicht zuverlässig funktioniert (5-7). Laut DGE sollte diese Prophylaxe im zweiten Lebensjahr in den Wintermonaten fortgeführt werden (2).


Ab dem vollendeten zweiten Lebensjahr sieht das anders aus. Für gesunde Kinder ohne Risikofaktoren sehen DGKJ und die Deutsche Gesellschaft für Kinderendokrinologie und -diabetologie (DGKED) auf Basis der aktuellen Studienlage keine generelle Empfehlung zur Vitamin-D-Supplementierung vor (5). 

Eine Ausnahme können Kinder mit sehr geringer Sonnenlichtexposition, dunklerer Hautpigmentierung in Kombination mit wenig Zeit im Freien oder bestimmten chronischen Erkrankungen sein. Das lässt sich am besten individuell mit dem Kinderarzt oder der Kinderärztin besprechen.

Lächelndes Mädchen im Sonnenlicht – Vitamine für Kinder unterstützen eine ausgewogene Ernährung

Wählerische Esser und sehr einseitige Ernährung

Isst dein Kind seit Tagen fast nur Nudeln und Toast? Das ist bei den meisten Kindern kein Grund zur Sorge, sondern eine ganz normale Entwicklungsphase.


Kritisch wird es erst, wenn ein solches Essverhalten über Wochen bis Monate anhält und dabei ganze Lebensmittelgruppen wie Obst und Gemüse komplett fehlen. Dann kann die Versorgung mit Vitamin C, Folsäure und Carotinoiden leiden. Falls keine Maßnahmen zur Verbesserung des Essverhaltens führen, ist eine Rücksprache mit dem Kinderarzt oder der Kinderärztin empfehlenswert.

Vegetarische oder vegane Ernährungsweise

Bei rein pflanzlicher Ernährung ist Vitamin B12 der kritischste Nährstoff, da er praktisch ausschließlich in tierischen Lebensmitteln vorkommt (8). Die DGE rät Familien, die ihr Kind vegan ernähren möchten, deshalb zu zwei Dingen:


  • einer dauerhaften Supplementierung von Vitamin B12,
  • einer regelmäßigen ärztlichen Kontrolle der Versorgung, auch mit Blick auf weitere potenziell kritische Nährstoffe wie Eisen, Zink, Jod, Calcium und langkettige Omega-3-Fettsäuren (8, 9).

Die vom 14. DGE-Ernährungsbericht veröffentlichte Studie zeigte zudem, dass sowohl vegan als auch vegetarisch ernährte Kinder im Mittel eine signifikant niedrigere Eisenversorgung aufweisen als gleichaltrige Mischköstler (9). 


Bei vegetarischer Ernährung mit Milchprodukten und Eiern ist die Versorgungslage insgesamt dennoch unkomplizierter als bei rein pflanzlicher Kost, eine ausgewogene Lebensmittelauswahl bleibt aber wichtig.

Diagnostizierte Mängel und besondere Lebenssituationen

Wird bei einem Kind über eine Blutuntersuchung ein tatsächlicher Mangel festgestellt, etwa an Eisen oder Vitamin D, erfolgt die Supplementierung gezielt, dosiert und ärztlich begleitet. Auch chronische Erkrankungen, Wachstumsschübe mit stark schwankendem Appetit oder eine längere fieberhafte Erkrankungsphase können den Nährstoffbedarf vorübergehend verändern. In solchen Fällen lohnt sich ein Gespräch mit der Kinderarztpraxis.

Kleiner Junge mit Gemüse auf dem Teller – Vitamine für Kinder durch eine abwechslungsreiche Ernährung

Wie erkenne ich einen Vitaminmangel bei meinem Kind?

Ein echter Vitaminmangel lässt sich nicht zuverlässig an einzelnen Alltagsbeobachtungen erkennen, da typische Anzeichen wie Müdigkeit oder Blässe unspezifisch sind und viele harmlose Ursachen haben können. Sicherheit bringt nur eine ärztliche Abklärung, meist mit Blutbild.


Genau das macht die Einschätzung für Eltern so schwierig: Ein müdes, blasses oder leicht reizbares Kind muss keinen Nährstoffmangel haben. Genauso gut können ein Wachstumsschub, ein Infekt, zu wenig Schlaf oder einfach ein anstrengender Kita-Tag dahinterstecken. Wer bei Vitaminen für Kinder unsicher ist, sollte Symptome über mehrere Wochen beobachten, statt aus einem einzelnen schlechten Tag Schlüsse zu ziehen.


Diese Anzeichen können auf einen möglichen Mangel hindeuten


  • anhaltende, über Wochen unveränderte Blässe
  • ungewöhnlich häufige Müdigkeit ohne erkennbaren Grund
  • Konzentrationsschwierigkeiten über einen längeren Zeitraum
  • häufige Infekte in Kombination mit sehr einseitiger Ernährung
  • brüchige Nägel oder Haarausfall 

Keines dieser Anzeichen beweist für sich allein einen Mangel. Erst wenn mehrere Symptome zusammentreffen und über Wochen bestehen bleiben, lohnt sich eine ärztliche Abklärung. Der Kinderarzt oder die Kinderärztin kann über ein Blutbild gezielt prüfen, ob tatsächlich ein Mangel vorliegt, und falls ja, welcher.

Die wichtigsten Vitamine für Kinder im Überblick

Die folgende Tabelle liefert einen kompakten Überblick über zentrale Vitamine für Kinder, ihre Funktion im Körper, wichtige Lebensmittelquellen und Besonderheiten, auf die Eltern achten können.


Vitamin Funktion Lebensmittel Besonderheiten
Vitamin D Wird für normales Knochenwachstum benötigt, trägt zur normalen Immunfunktion bei Fettfische, Eigelb, wenige Speisepilze Hauptquelle ist weiterhin Sonnenlicht, nicht die Ernährung; eigene Empfehlungen im Säuglingsalter (5, 6)
Vitamin A Trägt zur normalen Sehkraft, Haut und Immunfunktion bei Leber, Karotten, Süßkartoffeln, grünes Blattgemüse Fettlöslich, bei hochdosierten Präparaten Überdosierung möglich
Vitamin C Trägt zur normalen Immunfunktion bei, unterstützt die Eisenaufnahme aus pflanzlichen Quellen Paprika, Zitrusfrüchte, Beeren, Kohlgemüse Wasserlöslich, hitze- und lichtempfindlich
Vitamin E Trägt zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress bei Pflanzenöle, Nüsse, Samen Fettlöslich, Bedarf meist über Fette in der Ernährung gedeckt
Vitamin K Trägt zu einer normalen Blutgerinnung bei Grünes Blattgemüse, Brokkoli, Pflanzenöle Fettlöslich, Neugeborene erhalten eine eigene Prophylaxe
Vitamin B1 (Thiamin) Trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel bei Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Schweinefleisch Bedarf steigt mit dem Energieverbrauch
Vitamin B2 (Riboflavin) Trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel und zum Schutz der Zellen bei Milchprodukte, Eier, Vollkornprodukte Lichtempfindlich, daher Milch besser nicht in durchsichtigen Flaschen im Hellen lagern
Vitamin B6 Trägt zu einer normalen Funktion des Nervensystems bei Vollkornprodukte, Kartoffeln, Fisch, Geflügel An zahlreichen Stoffwechselreaktionen im Körper beteiligt
Vitamin B12 Trägt zur normalen Bildung roter Blutkörperchen bei Fleisch, Fisch, Eier, Milchprodukte Bei veganer Ernährung dauerhaft nur über Supplemente oder angereicherte Lebensmittel gesichert (8)
Folsäure (Folat) Hat eine Funktion bei der Zellteilung Grünes Blattgemüse, Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte Empfindlich gegenüber Hitze und langer Lagerung
Bunter Kinderteller mit Gemüse, Reis und Obst – natürliche Lebensmittel und Vitamine für Kinder

Welche Lebensmittel liefern wichtige Vitamine?

Eine bunte, abwechslungsreiche Auswahl aus allen Lebensmittelgruppen deckt in aller Regel die wichtigsten Vitamine für Kinder ab. Besonders wertvoll sind dabei Obst, Gemüse, Vollkornprodukte, Milchprodukte, Fisch, Eier und Hülsenfrüchte.


Wichtige Lebensmittelgruppen


  • Vitamin C: Kiwi, Erdbeeren, Paprika, Orange, Kohlgemüse
  • Vitamin A: Karotten, Kürbis, grünes Blattgemüse, Süßkartoffeln
  • Vollkornprodukte: wie Vollkornbrot, Haferflocken oder Vollkornnudeln liefern B-Vitamine, insbesondere Thiamin, sowie Folsäure und Ballaststoffe für eine ausgeglichene Verdauung.
  • Milchprodukte: wie Milch, Joghurt und Käse liefern neben Calcium auch Vitamin B2 und B12 sowie geringe Mengen Vitamin A. Für Kinder ohne Kuhmilchunverträglichkeit ein wertvoller Baustein der täglichen Ernährung.
  • Fisch: insbesondere fettreicher Seefisch wie Lachs oder Makrele liefert sowohl Vitamin D als auch Omega-3-Fettsäuren. Die DGE empfiehlt ein bis zwei Fischmahlzeiten pro Woche, davon idealerweise eine mit fettreichem Fisch.
  • Eier: vereinen Vitamin D, Vitamin A, Vitamin B12 und Folsäure in konzentrierter Form, sofern keine Unverträglichkeit besteht.
  • Hülsenfrüchte: wie Linsen, Kichererbsen und Bohnen liefern Folsäure, B-Vitamine sowie pflanzliches Eisen und Protein. Sie eignen sich besonders gut für nährstoffreiche vegetarische oder vegane Mahlzeiten.

Wie viel Obst und Gemüse sollen Kinder pro Tag essen? Die FKE-Empfehlungen liegen bei etwa 200 bis 300 Gramm Obst und Gemüse pro Tag, abhängig vom Alter (4).

Fazit

Vitamine für Kinder unterstützen Wachstum, Entwicklung und Gesundheit. In den meisten Fällen reicht eine abwechslungsreiche Ernährung aus, um den Bedarf zu decken. Eine Ergänzung kann aber in bestimmten Situationen sinnvoll sein, zum Beispiel bei Vitamin-D-Bedarf im Säuglingsalter, veganer Ernährung oder einem nachgewiesenen Mangel. Entscheidend ist immer der individuelle Bedarf deines Kindes, weshalb eine Supplementierung im Zweifel ärztlich abgeklärt werden sollte.

Welche Vitamine für Kinder sind besonders wichtig?

Zu den wichtigsten Vitaminen für Kinder gehören Vitamin D, Vitamin A, Vitamin C sowie verschiedene B-Vitamine. Welche Vitamine besonders relevant sind, hängt vom Alter, der Ernährung und individuellen Faktoren ab.

Wann sind Vitamine für Kinder als Nahrungsergänzung sinnvoll?

Vitamine für Kinder können in bestimmten Situationen sinnvoll sein, beispielsweise im Säuglingsalter zur Vitamin-D-Prophylaxe, bei veganer Ernährung oder wenn ein ärztlich diagnostizierter Vitaminmangel vorliegt. Für gesunde Kinder mit ausgewogener Ernährung sind Nahrungsergänzungsmittel meist nicht erforderlich.

Woran erkenne ich einen Vitaminmangel bei meinem Kind?

Müdigkeit, Blässe oder Konzentrationsprobleme können viele Ursachen haben und sind kein eindeutiger Hinweis auf einen Vitaminmangel. Bestehen Beschwerden über längere Zeit, sollte eine ärztliche Abklärung erfolgen.

Können Vitamine für Kinder überdosiert werden?

Ja. Vor allem fettlösliche Vitamine wie Vitamin A und Vitamin D können bei einer langfristig zu hohen Einnahme über Nahrungsergänzungsmittel überdosiert werden. Deshalb sollten Präparate nur gezielt eingesetzt werden.

Welche Lebensmittel liefern besonders viele Vitamine?

Obst, Gemüse, Vollkornprodukte, Milchprodukte, Fisch, Eier und Hülsenfrüchte liefern viele wichtige Vitamine für Kinder und bilden die Grundlage einer ausgewogenen Ernährung.

Reicht eine ausgewogene Ernährung aus?

In den meisten Fällen ja. Eine abwechslungsreiche Ernährung mit Obst, Gemüse, Vollkornprodukten, Milchprodukten, Eiern, Fisch und Hülsenfrüchten liefert die wichtigsten Vitamine für Kinder.

Unser Experte

Portrait Robert Appuhn

Robert Appuhn

Heilpraktiker, Ernährungsberater

Schwerpunkte:
Mikronährstoffe | Orthomolekulare Therapie

Referenzen zum Nachlesen
  1. Europäische Kommission. Verordnung (EU) Nr. 432/2012 der Kommission vom 16. Mai 2012 zur Festlegung einer Liste zulässiger anderer gesundheitsbezogener Angaben über Lebensmittel als Angaben über die Reduzierung eines Krankheitsrisikos sowie die Entwicklung und die Gesundheit von Kindern [Internet]. Amtsblatt der Europäischen Union L136:1–40; 2012 [zitiert am 31.07.2026]. Verfügbar unter: https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=celex%3A32012R0432
  2. Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE). Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr: Vitamin D [Internet]. Bonn: DGE; Stand Ableitung 2012 [zitiert am 31.07.2026]. Verfügbar unter: https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/vitamin-d/
  3. Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE). Ausgewählte Fragen und Antworten zur veganen Ernährung [Internet]. Bonn: DGE; [zitiert am 31.07.2026]. Verfügbar unter: https://www.dge.de/gesunde-ernaehrung/faq/faqs-vegane-ernaehrung/
  4. Forschungsinstitut für Kinderernährung Dortmund (FKE). Optimierte Mischkost – die Ernährung gesunder Kinder und Jugendlicher [Internet]. Dortmund: FKE; [zitiert am 31.07.2026]. Verfügbar unter: https://www.fke-do.de
  5. Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ), Ernährungskommission. Vitamin-D-Supplementierung jenseits des zweiten Lebensjahres [Internet]. Berlin: DGKJ; 2018 [zitiert am 31.07.2026]. Verfügbar unter: https://www.dgkj.de/fileadmin/user_upload/Stellungnahmen/1804_EKSN_VitaminDnach2temLj.pdf
  6. Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF). S1-Leitlinie 174-007: Vitamin-D-Mangel-Rachitis [Internet]. Berlin: AWMF; 2022 [zitiert am 31.07.2026]. Verfügbar unter: https://register.awmf.org/assets/guidelines/174-007l_S1_Vitamin-D-Mangel_Rachitis_2022-07.pdf
  7. Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e. V. (BVKJ). Vitamin-D-Mangel – Rachitisprophylaxe [Internet]. Köln: BVKJ, kinderaerzte-im-netz.de; [zitiert am 31.07.2026]. Verfügbar unter: https://www.kinderaerzte-im-netz.de/altersgruppen/das-erste-jahr/richtige-ernaehrung/vitamin-d-mangel-rachitisprohylaxe/
  8. Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE). Neubewertung der Position zu veganer Ernährung [Internet]. Bonn: DGE; 2024 [zitiert am 31.07.2026]. Verfügbar unter: https://www.dge.de/wissenschaft/stellungnahmen-und-positionspapiere/positionen/neubewertung-der-position-zu-veganer-ernaehrung/
  9. Alexy U, Keller M, et al. VeChi-Youth-Studie: Vegetarische und vegane Ernährung bei Kindern und Jugendlichen. In: Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE), Hrsg. 14. DGE-Ernährungsbericht. Bonn: DGE; 2020. Presseinformation „Vegan, vegetarisch, Mischkost: nur geringe Unterschiede" [Internet] [zitiert am 31.07.2026]. Verfügbar unter: https://www.dge.de/presse/meldungen/2020/vegan-vegetarisch-mischkost-nur-geringe-unterschiede/

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