Julian B.Verifiziert

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Nicht jedes native Olivenöl extra enthält automatisch viele Polyphenole. Entscheidend sind Sorte, Ernte und Verarbeitung und vor allem ein konkret belegter Laborwert. Erfahre, wie du polyphenolreiches Olivenöl zuverlässig erkennst und Werte richtig vergleichst.
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Einleitung
Wer hochwertiges Olivenöl kauft, schaut meist auf das Etikett: "Nativ extra", "kaltgepresst", vielleicht noch "Bio". Das sind sinnvolle Kriterien. Aber eines verraten sie nicht: wie viele Polyphenole das Öl tatsächlich enthält.
Genau hier liegt ein Missverständnis, das viele Käufer teuer bezahlen. Denn der Begriff "Natives Olivenöl Extra" beschreibt eine Qualitätskategorie, kein Nährstoffprofil. Zwei Öle mit identischer Etikettierung können sich beim Polyphenolgehalt um ein Vielfaches unterscheiden.
Grundlagen
Polyphenole sind eine Gruppe natürlicher Pflanzenstoffe, die in Oliven vorkommen und beim Pressen ins Öl übergehen. Im Olivenöl sind vor allem folgende Verbindungen relevant:
Diese Verbindungen gehören zu den am besten untersuchten Bestandteilen von nativem Olivenöl extra. Sie sind auch der Grund, warum sich Olivenöle chemisch und qualitativ so stark voneinander unterscheiden können, selbst wenn beide als "Extra Vergine" verkauft werden.
Die Qualitätsstufe
Die Qualitätsstufe "Natives Olivenöl Extra" ist durch EU-Verordnungen geregelt. Sie setzt bestimmte chemische Grenzwerte voraus, zum Beispiel einen Säuregehalt unter 0,8 Prozent sowie eine einwandfreie sensorische Beurteilung. Das ist eine Mindestanforderung, kein Gütesiegel für einen hohen Polyphenolgehalt.
Ein Öl kann alle Kriterien für "Extra Virgin" erfüllen und trotzdem einen niedrigen Polyphenolgehalt haben. Ebenso können zwei Öle, die beide als nativ extra eingestuft werden, beim Polyphenolgehalt weit auseinanderliegen, je nach Olivensorte, Erntezeitpunkt und Verarbeitung.
Das ist kein Mangel der Bezeichnung. Sie wurde für einen anderen Zweck entwickelt. Wer gezielt nach einem Olivenöl mit hohem Polyphenolgehalt sucht, kommt mit dem Etikett allein nicht weit.
Der Forschungsstand
Polyphenole aus Olivenöl werden seit Jahrzehnten wissenschaftlich untersucht. Besonders Hydroxytyrosol und seine Derivate stehen dabei im Fokus.
Auf Basis dieser Forschung erstellte die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) 2011 ein wissenschaftliches Gutachten zur Bewertung gesundheitsbezogener Angaben zu Polyphenolen in Olivenöl (1). In der Folge wurde der entsprechende Anspruch durch die EU-Verordnung 432/2012 zugelassen (2).
"Olivenöl-Polyphenole tragen dazu bei, die Blutfette vor oxidativem Stress zu schützen."
Voraussetzung sind 20 g Olivenöl täglich mit mindestens 5 mg Hydroxytyrosol und seinen Derivaten, also etwa 250 mg/kg.
Auch klinische Studien weisen auf einen Zusammenhang zwischen einem höheren Polyphenolgehalt und Markern für oxidativen Stress hin. Eine Meta-Analyse von 2019 mit 26 Studien fand unter anderem Unterschiede bei oxidiertem LDL und Malondialdehyd (3).
Eine weitere Studie mit 200 gesunden Männern zeigte ebenfalls: Olivenöl mit höherem Phenolgehalt führte im Vergleich zu phenolarmem Öl zu günstigeren Veränderungen bei HDL-Cholesterin und oxidiertem LDL (4).
Werte einordnen
Der Polyphenolgehalt in Olivenöl variiert erheblich. Die folgende Tabelle zeigt typische Bereiche nach Kategorie. Diese Angaben sind Orientierungswerte; der tatsächliche Gehalt eines einzelnen Produkts hängt von Sorte, Herkunft, Ernte und Verarbeitungsbedingungen ab und kann von diesen Bereichen abweichen.
| Kategorie | Typischer Polyphenolgehalt |
|---|---|
| Einfache Speiseöle, raffiniert | in der Regel unter 10 mg/kg |
| Günstige native Olivenöle extra | typisch unter 200 mg/kg |
| Gute native Olivenöle extra | typisch 200 bis 400 mg/kg |
| Premiumöle aus ausgewählten Sorten oder Regionen | typisch 400 bis 700 mg/kg |
| O'Liv PLUS (Cellavent) | mindestens 950 mg/kg (analytisch bestimmt, Laborzertifikat) |
O'Liv PLUS von Cellavent weist mindestens 950 mg/kg Polyphenole auf, analytisch bestimmt nach IOC-Methode COI/T.20/Doc. No 29.
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Was den Gehalt bestimmt
Der Polyphenolgehalt eines Olivenöls ist kein Zufallsprodukt. Er hängt von mehreren Faktoren ab, die der Hersteller gezielt steuern kann.
Unterschiedliche Sorten unterscheiden sich von Natur aus in ihrer phenolischen Zusammensetzung. Die Koroneiki-Olive, eine griechische Sorte, gilt unter Produzenten und in der Forschung als eine der polyphenolreichsten Sorten überhaupt. Sie ist kleiner als viele andere Sorten, hat eine geringere Ausbeute pro Kilo Oliven und liefert trotzdem intensivere Öle.
Frühgeerntete, noch grüne Oliven enthalten in der Regel höhere Konzentrationen phenolischer Verbindungen als reife, dunklere Früchte. Die Ölausbeute ist dabei geringer. Ein Produzent, der auf frühe Ernte setzt, bekommt weniger Öl pro Kilo Frucht. Das schlägt sich im Preis nieder.
Die Zeit zwischen Ernte und Verarbeitung sowie die Bedingungen beim Pressen beeinflussen, wie viele Polyphenole erhalten bleiben. Schnelle Verarbeitung nach der Ernte, kontrollierte Temperaturen und Sauerstoffausschluss sind entscheidende Faktoren.

Sensorik
Olivenöle mit hohem Polyphenolgehalt schmecken oft bitter und hinterlassen eine Schärfe im Hals. Das ist kein Fehler, sondern gilt in der Olivenöl-Sensorik als Qualitätsmerkmal. Beide Empfindungen sind mit bestimmten phenolischen Verbindungen verbunden. Das charakteristische Brennen im Hals wird häufig mit Oleocanthal in Verbindung gebracht: Forschende identifizierten 2005 in einer Untersuchung, die in der Fachzeitschrift Nature erschien, Oleocanthal als die Verbindung, die dieses Empfinden auslöst. (5)
Das bedeutet aber nicht, dass jedes bittere Öl automatisch polyphenolreich ist. Sensorik gibt Hinweise, ersetzt aber keine Laboranalyse. Ein Öl mit zartem Geschmack kann unter Umständen trotzdem einen relevanten Polyphenolgehalt aufweisen, je nach Sorte und Verarbeitung.
Die praktische Umsetzung

Ultra High Phenolic Bio-Olivenöl für alle, die bei Olivenöl nicht nur auf "nativ extra", sondern auf messbar hohe Polyphenole setzen, mit ≥ 950 mg Polyphenolen pro Kilogramm.
| Polyphenolgehalt | ≥ 950 mg/kg, analytisch bestätigt |
| Leitsubstanzen | Hydroxytyrosol & Tyrosol |
| Herkunft | Früh geerntete Oliven aus Griechenland |
| Verarbeitung | Kalt extrahiert bei max. 27 °C |
| Zertifizierung | Bio, DE-ÖKO-006 |
| Weitere Eigenschaften | Vegan, gentechnikfrei, ohne Zusätze |
So nimmst du O’Liv PLUS ein: 10 ml täglich pur oder über kalte Speisen. Eine 500-ml-Flasche reicht damit für rund 50 Tage.
Was Käuferinnen und Käufer sagen
Julian B.Verifiziert

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SonjaVerifiziert

Genau was ich gesucht habe. Ein perfektes Olivenöl. Danke für dieses Mega Produkt, dieser Geschmack ist unübertrefflich.
AnonymVerifiziert

Vom Arzt empfohlen! Bin super zufrieden, auch mit der schnellen Lieferung!
Ausgewählte Bewertungen von verifizierten Käuferinnen und Käufern, erfasst über Judge.me. Gesamtbewertung 4,8 von 5 aus 569 Bewertungen (Stand 02.09.2026).** Alle Bewertungen ansehen
Anwendung
O'Liv PLUS eignet sich gut für Anwendungen, bei denen das Öl nicht stark erhitzt wird:
Als primäres Bratöl ist es weniger geeignet. Hohe Temperaturen können empfindliche phenolische Verbindungen abbauen.
Woran erkenne ich ein polyphenolreiches Olivenöl?
Wer gezielt nach einem Olivenöl mit hohem Polyphenolgehalt sucht, sollte folgende Punkte prüfen:
Ein hoher Preis allein macht kein gutes Olivenöl. Transparente Qualitätsdaten schon.
Nicht jedes Olivenöl enthält automatisch viele Polyphenole. Sorte, Ernte und Verarbeitung beeinflussen den Gehalt. Am zuverlässigsten lässt er sich durch eine Laboranalyse beurteilen.
Wer gezielt ein polyphenolreiches Olivenöl sucht, sollte deshalb auf einen konkreten mg/kg-Wert achten. O'Liv PLUS liegt mit mindestens 950 mg/kg Polyphenolen in einem besonders hohen Bereich.
Olivenöl mit ≥ 950 mg/kg Polyphenolen. Bio. Kaltgepresst. Koroneiki-Oliven aus Griechenland. Polyphenolgehalt nach IOC-Methode geprüft.

Das lässt sich nicht allein anhand der Bezeichnung "nativ extra" oder des Preises erkennen. Besonders hohe Werte finden sich häufig bei früh geernteten Olivenölen aus polyphenolreichen Sorten. Entscheidend ist jedoch immer der konkrete, durch eine Laboranalyse belegte Polyphenolgehalt in mg/kg.
Der zuverlässigste Hinweis ist ein konkreter Polyphenolwert in mg/kg, der durch eine Laboranalyse belegt wird. Angaben wie "Premium", "besonders hochwertig" oder "reich an Antioxidantien" sagen dagegen nicht automatisch etwas über die tatsächlich enthaltene Menge aus.
Der Polyphenolgehalt kann je nach Sorte, Erntezeitpunkt und Verarbeitung stark variieren. Viele herkömmliche native Olivenöle extra liegen deutlich unter besonders polyphenolreichen Spezialölen. Wer gezielt nach einem hohen Gehalt sucht, sollte deshalb nicht nur auf die Qualitätsstufe, sondern auf den konkret angegebenen Laborwert achten.
Bitterkeit kann ein Hinweis auf bestimmte phenolische Verbindungen sein und ist bei hochwertigem Olivenöl grundsätzlich kein Fehler. Sie beweist jedoch nicht automatisch einen bestimmten Polyphenolgehalt. Geschmack und Schärfe können Hinweise geben, eine Laboranalyse liefert dagegen einen messbaren Wert.
Das typische Kratzen oder Brennen im Hals wird häufig mit Oleocanthal in Verbindung gebracht, einer phenolischen Verbindung im nativen Olivenöl extra. Besonders intensiv schmeckende Öle können deshalb ein deutliches Kratzen im Hals verursachen. Das ist nicht automatisch ein Zeichen dafür, dass das Öl verdorben ist.
Das hängt davon ab, worauf du Wert legst. Mildes Olivenöl kann geschmacklich angenehmer sein, während bitterere und schärfere Öle häufiger höhere Konzentrationen bestimmter phenolischer Verbindungen aufweisen können. Der Geschmack allein reicht aber nicht aus, um den tatsächlichen Polyphenolgehalt sicher zu beurteilen.
Hohe Temperaturen können empfindliche phenolische Verbindungen beeinträchtigen. Wer ein besonders polyphenolreiches Olivenöl gezielt wegen seines hohen Gehalts verwenden möchte, kann es daher beispielsweise pur, im Salat oder als Finish über bereits zubereitete Speisen geben.
Fachlich geprüft von
Facharzt für Innere Medizin, Geriater und diplomierter Biochemiker, wissenschaftlicher Berater mit Fokus auf Ernährungs- und Präventionsmedizin.
Fachgebiete: Präventionsmedizin, Autonome Regulationsmedizin, Ernährungsmedizin, Phytomedizin, Bioverfügbarkeit.
Zum Autorenprofil von Dr. Hans-Ulrich Jabs · Fachlich geprüft am 02.09.2026
* Alle Preise inkl. gesetzlicher MwSt. zzgl. Versandkosten. Versandkostenfrei ab 29 Euro Bestellwert innerhalb Deutschlands.
** Bewertung 4,8 von 5 aus 569 Kundenbewertungen (Judge.me, Stand 02.09.2026). Die dargestellten Kundenbewertungen geben die persönliche Meinung einzelner Käuferinnen und Käufer wieder. Sie stellen keine Wirkaussage zum Produkt dar.
Der auf dieser Seite genannte gesundheitsbezogene Claim entspricht dem Wortlaut der Verordnung (EU) Nr. 432/2012 und setzt einen Gehalt von mindestens 5 mg Hydroxytyrosol und dessen Derivaten je 20 g Olivenöl voraus; die positive Wirkung stellt sich bei einer täglichen Aufnahme von 20 g Olivenöl ein.
Die Angaben zu typischen Polyphenolgehalten einzelner Öl-Kategorien sind Orientierungswerte aus der Fachliteratur und keine Aussage über ein bestimmtes Konkurrenzprodukt. Der Wert von mindestens 950 mg/kg für O’Liv PLUS wurde analytisch nach der IOC-Methode COI/T.20/Doc. No 29 bestimmt.
O’Liv PLUS ist ein Lebensmittel (natives Bio-Olivenöl extra) und kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung sowie eine gesunde Lebensweise. Empfohlene tägliche Verzehrmenge: 10 ml (1 Esslöffel); empfohlene Menge nicht überschreiten. Außerhalb der Reichweite von kleinen Kindern aufbewahren. Lichtgeschützt und kühl lagern (7 °C als Qualitätslagerung), nicht erhitzen. Zutaten: 100 % natives Bio-Olivenöl extra (Olympia-Olive, Griechenland), Bio-Kontrollstelle DE-ÖKO-006. Allergene: keine. Vegan, glutenfrei, laktosefrei. PZN 18413576.
Bei bestehenden Erkrankungen, laufender medizinischer Behandlung oder besonderer Ernährungsweise empfehlen wir vor regelmäßiger Anwendung Rücksprache mit Arzt oder Apotheker.