Nährstoffwissen

Eisenhaltige Lebensmittel: Die besten Quellen im Überblick

Lächelnde Frau mit roten Haaren in einer hellen Küche

Ob Fleisch, Hülsenfrüchte oder Haferflocken: Eisen steckt in vielen Lebensmitteln. Entscheidend ist allerdings nicht nur die enthaltene Menge, sondern auch, wie gut der Körper das Eisen aufnehmen kann. 


Hier erfährst du, welche tierischen und pflanzlichen Eisenquellen sich besonders lohnen, wie du die Aufnahme verbessern kannst und wie hoch dein täglicher Eisenbedarf ist.

Das Wichtigste in Kürze

Die besten Eisenquellen: Schweineleber, Sesam, Sojabohnen und trockene Linsen gehören zu den eisenreichsten Lebensmitteln.

Nicht jedes Eisen wird gleich gut aufgenommen: Häm-Eisen aus tierischen Lebensmitteln ist besser verfügbar als pflanzliches Nicht-Häm-Eisen.

Vitamin C verbessert die Aufnahme: Kombiniere pflanzliche Eisenquellen mit Paprika, Kiwi oder Zitronensaft. 

Pflanzliche Ernährung: Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte, Nüsse und Samen liefern Eisen. Eine bewusste Lebensmittelauswahl ist dabei besonders wichtig.

Welche Lebensmittel enthalten besonders viel Eisen?

Die folgenden Tabellen zeigen den Eisengehalt ausgewählter Lebensmittel pro 100 g (1).


Wichtig: Die Angaben beziehen sich auf rohe beziehungsweise trockene Lebensmittel. Beim Kochen nehmen beispielsweise Linsen Wasser auf, wodurch der Eisengehalt pro 100 g sinkt. Für die tägliche Ernährung ist deshalb auch die übliche Portionsgröße entscheidend.


Tierische Eisenquellen im Überblick


Fleisch, Innereien und Muscheln enthalten Häm-Eisen, das der Körper vergleichsweise gut aufnehmen kann. Besonders hohe Eisenmengen liefern Innereien und bestimmte Meeresfrüchte.

Lebensmittel Eisen pro 100 g Besonderheit
Schweineleber 18,0 mg Sehr eisenreich, aber hoher Vitamin-A-Gehalt
Miesmuscheln 8,5 mg Eisenreiche Meeresfrüchte
Blutwurst 7,7 mg Verarbeitetes Fleischprodukt
Rinderleber 6,9 mg Eisenreich, hoher Vitamin-A-Gehalt
Rindfleisch 2,1 mg 150 g liefern rund 3,2 mg Eisen
Hähnchenbrustfilet 0,6 mg Vergleichsweise geringer Eisengehalt

Hinweis für Schwangere: Leber enthält besonders viel Vitamin A. Da eine zu hohe Vitamin-A-Zufuhr in der Schwangerschaft Risiken birgt, empfiehlt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), während der Schwangerschaft auf Leber zu verzichten (2).


Pflanzliche Eisenquellen im Überblick


Auch pflanzliche Lebensmittel können reichlich Eisen liefern. Besonders ergiebig sind Samen, Hülsenfrüchte, Nüsse und Vollkornprodukte.

Lebensmittel Eisen pro 100 g Besonderheit
Sesam 10,0 mg 2 EL (20 g) liefern etwa 2 mg
Sojabohnen, trocken 9,7 mg Grundlage für Tofu
Linsen, trocken 8,0 mg Gekocht etwa 2,1 mg
Chiasamen 7,6 mg Geeignet als Topping
Cashewkerne 6,4 mg Auch als Nussmus verwendbar
Kürbiskerne 4,9 mg 30 g liefern rund 1,5 mg
Kichererbsen, trocken 4,9 mg Gekocht etwa 1,9 mg
Haferflocken 4,4 mg 40 g liefern rund 1,8 mg
Tofu 2,8 mg 125 g liefern rund 3,5 mg
Spinat, roh 2,1 mg Gekocht etwa 2,9 mg

Tipp für den Alltag: Nicht nur der Eisengehalt pro 100 g zählt, sondern auch die Portionsgröße. Eine Mahlzeit aus 200 g gekochten Linsen, ergänzt durch 30 g Kürbiskerne, liefert beispielsweise rund 5,7 mg Eisen (1).

Eisenhaltige Lebensmittel wie Fleisch, Leber, Brokkoli, Linsen, Spinat, Nüsse und Schokolade auf einem Tisch.

Häm-Eisen und Nicht-Häm-Eisen: Was ist der Unterschied?

Eisen ist nicht gleich Eisen. In Lebensmitteln kommt es in zwei Formen vor, die sich vor allem darin unterscheiden, wie gut der Körper sie aufnehmen kann:


  • Häm-Eisen kommt ausschließlich in tierischen Lebensmitteln wie Fleisch, Innereien und Muscheln vor.
  • Nicht-Häm-Eisen steckt überwiegend in pflanzlichen Lebensmitteln (3).

Nach Angaben des Verbands für Unabhängige Gesundheitsberatung (UGB) nimmt der Körper etwa 10 bis 20 % des Häm-Eisens auf. Bei Nicht-Häm-Eisen sind es dagegen rund 3 bis 8 % (3). Deshalb ist der Eisengehalt allein nicht entscheidend: Obwohl Rindfleisch und Spinat jeweils 2,1 mg Eisen pro 100 g enthalten, kann der Körper das Eisen aus Rindfleisch insgesamt besser aufnehmen.


Wie viel Eisen tatsächlich aufgenommen wird, hängt außerdem von den Eisenspeichern und der Zusammensetzung der Mahlzeit ab. Bei niedrigen Eisenspeichern kann der Körper die Aufnahme erhöhen (3, 4).

Gut zu wissen: Auch pflanzliche Eisenquellen können zu einer ausreichenden Versorgung beitragen. Besonders hilfreich ist die Kombination mit Vitamin-C-reichen Lebensmitteln, da Vitamin C die Aufnahme von Nicht-Häm-Eisen fördert (5).

Wie viel Eisen enthält Spinat wirklich?

Spinat gilt seit Jahrzehnten als besonders eisenreich. Tatsächlich enthält roher Spinat 2,1 mg Eisen pro 100 g, gekochter Spinat rund 2,9 mg (1). Damit liefert er zwar Eisen, liegt aber deutlich hinter Sesam (10,0 mg), Kürbiskernen (4,9 mg) und Haferflocken (4,4 mg) (1).


Hinzu kommt, dass Spinat ausschließlich Nicht-Häm-Eisen liefert, das der Körper weniger gut aufnimmt als Häm-Eisen aus tierischen Lebensmitteln (3). Auch bestimmte Begleitstoffe können die Eisenaufnahme beeinflussen.


Entgegen einer verbreiteten Annahme scheint die enthaltene Oxalsäure dabei jedoch keine wesentliche Rolle zu spielen. Darauf deutet eine Untersuchung hin, die die Eisenaufnahme aus Spinat- und Grünkohlmahlzeiten verglich (6).


Fazit: Spinat ist durchaus eine Eisenquelle, aber kein Spitzenreiter. Für eine abwechslungsreiche Eisenversorgung eignen sich besonders Hülsenfrüchte, Samen und Vollkornprodukte. Kombinierst du sie mit Vitamin C, kannst du die Eisenaufnahme zusätzlich fördern (5).

Eisenaufnahme verbessern: Was hilft, was hemmt?

Wie viel Eisen dein Körper aus einer Mahlzeit aufnimmt, hängt nicht nur vom Lebensmittel selbst ab. Auch andere Bestandteile der Mahlzeit können die Aufnahme von Nicht-Häm-Eisen fördern oder hemmen (7).


Diese Lebensmittel fördern die Eisenaufnahme


Vitamin C ist einer der wichtigsten Förderer der pflanzlichen Eisenaufnahme. Es unterstützt die Umwandlung von dreiwertigem Eisen in die besser aufnehmbare zweiwertige Form (5). In einer Untersuchung erhöhte Orangensaft die Eisenaufnahme aus einer gemischten Mahlzeit um 85 % (8). Dieser Wert bezieht sich allerdings auf die untersuchte Mahlzeit und lässt sich nicht pauschal auf jede Ernährungssituation übertragen.


Praktische Kombinationen sind beispielsweise:

  • Haferflocken mit Kiwi oder Beeren
  • Linsensalat mit Paprika und Zitronensaft
  • Vollkornbrot mit Hummus und frischem Gemüse
  • Tofu mit Brokkoli oder Paprika

Auch die Zubereitung spielt eine Rolle: Einweichen, Keimen und Fermentieren können den Gehalt an Phytinsäure reduzieren. Diese bindet Eisen und kann dessen Aufnahme verringern (3).


Diese Lebensmittel können die Eisenaufnahme hemmen


Einige Lebensmittelbestandteile können die Eisenaufnahme verringern, insbesondere wenn sie gleichzeitig mit einer eisenreichen Mahlzeit aufgenommen werden.


Bestandteil Einfluss auf die Eisenaufnahme Praktischer Tipp
Kaffee und schwarzer Tee Sie können die Aufnahme von Nicht-Häm-Eisen hemmen (7, 8). Besser zwischen den Mahlzeiten trinken.
Calcium Kann die Aufnahme von Häm- und Nicht-Häm-Eisen bei einzelnen Mahlzeiten verringern (9). Calciumreiche Lebensmittel müssen nicht grundsätzlich gemieden werden.
Phytate Können Eisen im Darm binden und dessen Aufnahme verringern (7). Hülsenfrüchte einweichen, Sauerteigprodukte bevorzugen.

Wichtig ist die Einordnung: Viele dieser Effekte wurden bei einzelnen Mahlzeiten untersucht. Bei einer langfristig abwechslungsreichen Ernährung können sie weniger stark ins Gewicht fallen (4).


Du musst deshalb weder auf Kaffee noch auf Milchprodukte verzichten. Wenn du deine Eisenaufnahme gezielt verbessern möchtest, kann es sinnvoll sein, Kaffee und schwarzen Tee nicht unmittelbar zu eisenreichen Mahlzeiten zu trinken.

Gesunde Bowl mit Quinoa, Kichererbsen, Spinat, Kürbis, Avocado und Zitrone als Beispiel für eine eisenreiche Ernährung.

Eisenhaltige Lebensmittel bei pflanzlicher Ernährung

Auch ohne Fleisch lässt sich der Eisenbedarf über die Ernährung decken. Voraussetzung ist eine abwechslungsreiche Auswahl eisenhaltiger Lebensmittel, da pflanzliches Nicht-Häm-Eisen weniger gut aufgenommen wird als Häm-Eisen (3, 7).


Besonders geeignete pflanzliche Eisenquellen sind:


  • Hülsenfrüchte: Linsen, Kichererbsen, Sojabohnen und Tofu
  • Getreide und Pseudogetreide: Haferflocken, Amaranth und Quinoa
  • Nüsse und Samen: Sesam, Kürbiskerne, Chiasamen und Cashewkerne

Amaranth enthält beispielsweise 7,1 mg Eisen pro 100 g, Quinoa 3,6 mg und Hirse 2,7 mg (1).

Dass eine bewusste Lebensmittelauswahl wichtig ist, zeigt auch eine Meta-Analyse von 24 Querschnittsstudien: Vegetarisch lebende Erwachsene wiesen im Durchschnitt niedrigere Ferritinwerte auf als Personen mit Fleischkonsum (10). Ferritin ist ein wichtiger Marker zur Beurteilung der Eisenspeicher.


Das bedeutet jedoch nicht, dass eine vegetarische oder vegane Ernährung zwangsläufig zu Eisenmangel führt. Entscheidend sind die gesamte Eisenzufuhr, die Verfügbarkeit des Eisens und der individuelle Bedarf.


Beispiel für ein eisenreiches Frühstück:

40 g Haferflocken, 30 g Kürbiskerne und 100 g Kiwi liefern zusammen rund 3,4 mg Eisen und 71 mg Vitamin C (1).

Wie viel Eisen braucht der Körper täglich?

Eisen ist ein lebenswichtiger Mineralstoff, der an verschiedenen Körperfunktionen beteiligt ist. Nach den zugelassenen gesundheitsbezogenen Angaben der EU trägt Eisen unter anderem


  • zu einer normalen Bildung von roten Blutkörperchen und Hämoglobin,
  • zu einem normalen Sauerstofftransport im Körper und
  • zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei (11)*

Wie viel Eisen du täglich benötigst, hängt unter anderem von deinem Alter, Geschlecht und deiner Lebensphase ab. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) nennt folgende Referenzwerte für Erwachsene (7):


Personengruppe Eisenbedarf pro Tag
Männer 11 mg
Frauen vor den Wechseljahren 16 mg
Frauen nach den Wechseljahren 14 mg
jüngere Frauen ohne Regelblutung 11 mg
Schwangere 27 mg
Stillende 16 mg

Die Werte beziehen sich auf die empfohlene Eisenzufuhr über die Ernährung. Wie viel davon tatsächlich aufgenommen wird, hängt unter anderem von der Eisenform und der Zusammensetzung der Mahlzeiten ab (4).


Eisenbedarf in Schwangerschaft und Stillzeit


Während der Schwangerschaft steigt der Eisenbedarf deutlich an. Die DGE empfiehlt Schwangeren täglich 27 mg Eisen, während der Stillzeit sind es 16 mg (7). Gleichzeitig passt sich der Körper an den erhöhten Bedarf an und kann während der Schwangerschaft mehr Eisen aufnehmen (3).


Ob eine zusätzliche Eiseneinnahme notwendig ist, sollte individuell ärztlich abgeklärt werden. Von einer eigenständigen Supplementierung ohne vorherige Untersuchung ist abzuraten (12, 13).


Eisenbedarf beim Sport


Auch für sportlich aktive Menschen spielt eine ausreichende Eisenversorgung eine wichtige Rolle. Bei intensiven Ausdauerbelastungen kann sich der Eisenstoffwechsel verändern. Unter anderem steigt nach dem Training die Konzentration des Hormons Hepcidin, das die Eisenaufnahme im Darm beeinflusst (14).


Eine Übersichtsarbeit berichtet von Eisenmangel bei etwa 15 bis 35 % der untersuchten Sportlerinnen und 5 bis 11 % der Sportler (14). Wer regelmäßig intensiv trainiert, sollte deshalb auf eine ausreichende Eisenzufuhr achten. Ob eine zusätzliche Einnahme sinnvoll ist, lässt sich anhand der individuellen Blutwerte beurteilen.

Wann sind Eisenpräparate sinnvoll?

Wer sich ausgewogen ernährt, kann seinen Eisenbedarf in der Regel über Lebensmittel decken. Zusätzliche Eisenpräparate sind deshalb nicht für jeden notwendig. Zu viel Eisen kann sogar gesundheitliche Risiken bergen. 


Denn anders als bei vielen anderen Stoffen kann der Körper überschüssiges Eisen nur in geringen Mengen ausscheiden (4, 13). Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt daher, Eisenpräparate nur bei nachgewiesenem Mangel und nach ärztlicher Rücksprache einzunehmen (13).


Auch Beschwerden wie Müdigkeit oder Erschöpfung bedeuten nicht automatisch, dass ein Eisenmangel vorliegt. Ob deine Eisenspeicher ausreichend gefüllt sind, lässt sich mithilfe einer Blutuntersuchung feststellen. Dabei wird unter anderem der Ferritinwert bestimmt (10). Anhand der Ergebnisse kann deine Ärztin oder dein Arzt beurteilen, ob du zusätzliches Eisen benötigst.

Fazit

Eisenhaltige Lebensmittel gibt es sowohl tierischen als auch pflanzlichen Ursprungs. Besonders hohe Mengen liefern Leber, Sesam, Sojabohnen und Linsen. Aber auch Haferflocken, Kürbiskerne und Tofu sind gute Optionen für den Alltag. Entscheidend ist nicht allein die Eisenmenge, sondern auch, wie gut der Körper sie aufnehmen kann. Häm-Eisen aus tierischen Lebensmitteln ist besser verfügbar als pflanzliches Nicht-Häm-Eisen. 


Mit einer abwechslungsreichen Ernährung und der Kombination pflanzlicher Eisenquellen mit Vitamin C lässt sich die Eisenaufnahme gezielt unterstützen. Das gilt auch bei vegetarischer und veganer Ernährung. Ob zusätzlich ein Eisenpräparat notwendig ist, sollte dagegen immer individuell und anhand der Blutwerte ärztlich abgeklärt werden.

Unser Experte

Portrait Robert Appuhn

Robert Appuhn

Heilpraktiker, Ernährungsberater

Schwerpunkte:
Mikronährstoffe | Orthomolekulare Therapie

Welche Lebensmittel enthalten am meisten Eisen?

Besonders eisenreich sind Schweineleber (18,0 mg), Sesam (10,0 mg), trockene Sojabohnen (9,7 mg) und trockene Linsen (8,0 mg) pro 100 g. Für den Alltag eignen sich außerdem Haferflocken, Kürbiskerne, Tofu und Rindfleisch.

Wie viel Eisen steckt wirklich in Spinat?

Roher Spinat enthält 2,1 mg Eisen pro 100 g, gekochter rund 2,9 mg. Damit ist Spinat zwar eine Eisenquelle, aber kein Spitzenreiter. Zudem enthält er Nicht-Häm-Eisen, das der Körper weniger gut aufnehmen kann als Häm-Eisen aus Fleisch.

Welche eisenhaltigen Lebensmittel sind vegan?

Zu den besten veganen Eisenquellen gehören Linsen, Sojabohnen, Kichererbsen, Tofu, Haferflocken, Sesam und Kürbiskerne. Kombiniere diese Lebensmittel möglichst mit Vitamin C, beispielsweise aus Kiwi, Paprika oder Zitronensaft, um die Eisenaufnahme zu fördern.

Kann man zu viel Eisen aufnehmen?

Ja, das ist möglich, vor allem bei unkontrolliert eingenommenen Eisenpräparaten oder bei Erkrankungen wie Hämochromatose. Der Körper kann überschüssiges Eisen nicht aktiv ausscheiden, deshalb können gesundheitliche Risiken entstehen. Eisenpräparate sollten nur nach ärztlicher Abklärung eingenommen werden.

Wann sollte man seinen Eisenwert überprüfen lassen?

Eine ärztliche Untersuchung kann insbesondere bei Verdacht auf Eisenmangel, starker Regelblutung, Schwangerschaft oder intensiver sportlicher Belastung sinnvoll sein. Auch bei vegetarischer oder veganer Ernährung kann eine Überprüfung des Eisenstatus je nach individueller Situation angebracht sein. Der Ferritinwert hilft dabei, die Eisenspeicher einzuschätzen.

* Eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung und eine gesunde Lebensweise sind wichtig

Referenzen zum Nachlesen
  1. Max Rubner-Institut. Bundeslebensmittelschlüssel (BLS), Version 4.0. 2025. doi:10.25826/Data20251217-134202-0
  2. Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR). Risiken erkennen, Schwangere schützen.
  3. Verband für Unabhängige Gesundheitsberatung (UGB). Eisen: Pflanzliche Quellen besser als gedacht. In: Mineralstoffe, natürlich gut versorgt.
  4. Hurrell R, Egli I. Iron bioavailability and dietary reference values. Am J Clin Nutr. 2010;91(5):1461S-7S.
  5. Teucher B, Olivares M, Cori H. Enhancers of iron absorption: ascorbic acid and other organic acids. Int J Vitam Nutr Res. 2004;74(6):403-19.
  6. Storcksdieck genannt Bonsmann S, Walczyk T, Renggli S, Hurrell RF. Oxalic acid does not influence nonhaem iron absorption in humans: a comparison of kale and spinach meals. Eur J Clin Nutr. 2008;62(3):336-41.
  7. Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE). Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr: Eisen.
  8. Hallberg L, Rossander L. Effect of different drinks on the absorption of non-heme iron from composite meals. Hum Nutr Appl Nutr. 1982;36(2):116-23.
  9. Hallberg L, Brune M, Erlandsson M, Sandberg AS, Rossander-Hultén L. Calcium: effect of different amounts on nonheme- and heme-iron absorption in humans. Am J Clin Nutr. 1991;53(1):112-9.
  10. Haider LM, Schwingshackl L, Hoffmann G, Ekmekcioglu C. The effect of vegetarian diets on iron status in adults: a systematic review and meta-analysis. Crit Rev Food Sci Nutr. 2018;58(8):1359-74.
  11. Verordnung (EU) Nr. 432/2012 der Kommission vom 16. Mai 2012 zur Festlegung einer Liste zulässiger gesundheitsbezogener Angaben über Lebensmittel.
  12. Verbraucherzentrale NRW. Empfehlungen für die Mineralstoffversorgung. Stand August 2024.
  13. Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR). Verwendung von Eisen in Nahrungsergänzungsmitteln und zur Anreicherung von Lebensmitteln. Stellungnahme 2009, ergänzt 2013.
  14. Sim M, Garvican-Lewis LA, Cox GR, Govus A, McKay AKA, Stellingwerff T, et al. Iron considerations for the athlete: a narrative review. Eur J Appl Physiol. 2019;119(7):1463-78.

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