Gesundheit & Wohlbefinden

Leinöl für die Gesundheit: Trend oder echtes Superöl?

Frau hält eine Flasche mit goldenem Leinöl in der Hand – hochwertiges Leinöl für eine gesunde Ernährung.

Mit nur einem Löffel Öl täglich die Herzgesundheit schützen, die Blutwerte verbessern und gleichzeitig mit wichtigen Nährstoffen versorgt sein. Klingt verlockend, oder? Genau das verspricht Leinöl: Es ist voll im Trend und wird oft als das „gesündeste Öl“ und als pflanzliche Omega-3-Quelle angepriesen. Doch zwischen den vielen Beiträgen im Internet und der tatsächlichen Wirkung liegt mehr, als man auf den ersten Blick sieht.


In diesem Beitrag erfährst du, was Leinöl wirklich kann, wie du es optimal einsetzt und ob Olivenöl für dich sogar die bessere Wahl ist. 

Das Wichtigste in Kürze

Leinöl ist eine der reichsten pflanzlichen Quellen für Omega-3-Fettsäuren (Alpha-Linolensäure, ALA).

Leinöl allein reicht jedoch für die Versorgung an Omega-3-Fettsäuren nicht aus.

Olivenöl zeichnet sich durch einen hohen Gehalt an Polyphenolen aus und unterstützt gesunde Blutfettwerte sowie normalen Cholesterinspiegel.

Die Kombination beider Öle kann unterschiedliche Aspekte der Gesundheit optimal unterstützen.

Die Bedeutung und Entwicklung von Leinöl

Lein zählt zu den ältesten Nutzpflanzen der Menschheit. Schon vor über 8.000 Jahren bauten Menschen in Regionen der heutigen Türkei und in Syrien Lein an. Die Pflanze war vielseitig einsetzbar: Sie diente sowohl als Nahrungsquelle als auch zur Herstellung von Leinen, einem der ersten Textilstoffe überhaupt.


Mit der Zeit gewannen die Menschen aus den Samen Leinöl, das nicht nur in der Küche Verwendung fand, sondern auch für Farben und zur Holzpflege diente. Als Bindemittel für Ölfarben machte es die berühmten Gemälde der Renaissance erst möglich.


Heute rückt Leinöl vor allem wegen seiner möglichen gesundheitsfördernden Eigenschaften wieder in den Fokus. Doch was kann es wirklich für die Gesundheit leisten? 

Hände ernten Leinpflanzen auf dem Feld – Rohstoffgewinnung für hochwertiges kaltgepresstes Leinöl.

Was bewirkt die regelmäßige Einnahme von Leinöl?

Forschungsergebnisse zeigen, dass die regelmäßige Einnahme von Leinöl:


  • die Blutfettwerte unterstützen und Entzündungsprozesse modulieren kann,
  • möglicherweise Herz-Kreislauf-Parameter positiv beeinflusst,
  • antioxidative Effekte entfalten und Zellen schützen kann,
  • zur Regulierung des Immunsystems beitragen kann,
  • sich positiv auf Knochenstoffwechsel 
  • und Knochendichte auswirken kann,
    erste Hinweise auf neuroprotektive Effekte liefern könnte.

Kurz gesagt: Leinöl ist ein vielseitiges, pflanzliches Öl, das durch seine Zusammensetzung eine Reihe potenzieller gesundheitlicher Effekte unterstützt. Wie stark diese Effekte im Alltag tatsächlich sind, hängt jedoch von vielen Faktoren ab: Etwa von der Qualität des Öls, der Lagerung, der Ernährungsweise insgesamt und individuellen Unterschieden (1).

Was macht Leinöl so besonders?

Leinöl wird oft als pflanzliche Quelle für Omega-3-Fettsäuren hervorgehoben und das aus gutem Grund. Es besteht bis zu 70 % aus der Alpha-Linolensäure (ALA), einer mehrfach ungesättigten Fettsäure aus der Omega-3-Gruppe. Damit gehören Leinsamen zu den konzentriertesten pflanzlichen Omega-3-Quellen.


Neben dem Öl liefern Leinsamen auch pflanzliches Protein (20–30 %) und Ballaststoffe (bis zu 28 %), die weitere ernährungsphysiologische Vorteile bieten. Zudem enthält Leinöl wertvolle bioaktive Pflanzenstoffe wie Tocopherole (Vitamin E), Beta-Carotin, Phytosterole und Flavonoide. Die Forschung untersucht, wie diese Inhaltsstoffe möglicherweise zusammenwirken und die gesundheitsrelevanten Eigenschaften des Öls verstärken.

Leinöl sticht nicht nur durch seinen hohen Omega-3-Gehalt hervor, sondern auch durch die Kombination aus Fettsäuren, Proteinen, Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen. Diese Zusammensetzung macht es zu einem besonderen pflanzlichen Öl, das zahlreiche ernährungsphysiologische Aspekte unterstützen kann, auch wenn die genauen Mechanismen im Körper noch weiter erforscht werden. 

Aktiver Senior am Meer – Symbol für Herzgesundheit und bewusste Ernährung mit Leinöl und Olivenöl.

Ist Leinöl eine gute Quelle an Omega-3-Fettsäuren?

Der Hype um Leinöl beruht häufig auf der Tatsache, dass es eine pflanzliche bzw. vegane Quelle für Omega-3-Fettsäuren ist. Das in Leinsamen enthaltene Alpha-Linolensäure (ALA) gehört zu den essenziellen Fettsäuren. Das bedeutet: Dein Körper kann sie nicht selbst herstellen und ist auf die Zufuhr über die Nahrung angewiesen. Omega-3-Fettsäuren sind wichtige Bausteine für unsere Zellen, die Gehirnfunktion, die Herz-Kreislauf-Gesundheit und die Regulation von Entzündungen (2).


Im Körper kann ALA zu den langkettigen Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA umgewandelt werden. Das sind aktive Formen, die der Körper direkt für zahlreiche Funktionen nutzen kann. Auf den ersten Blick klingt das ideal: Du nimmst Leinöl zu dir, und dein Körper stellt daraus die „fertigen“ Omega-3s her.

Öl wird aus einer Flasche in einen Löffel gegossen – tägliche Einnahme von Leinöl oder Olivenöl für gesunde Fette.

Die Realität sieht jedoch etwas anders aus. Die Umwandlung von ALA zu EPA und DHA ist nur begrenzt effizient. Studien zeigen, dass lediglich etwa 5–10 % der ALA in EPA umgewandelt werden, für DHA liegt die Rate sogar unter 4 %. Um rechnerisch 1 g EPA zu erhalten, müsstest du rund 10 g reines ALA aufnehmen.


Die Umwandlung von ALA zu EPA und DHA wird zudem durch mehrere Faktoren beeinflusst:


  • Omega-6-Zufuhr: Ein ungünstiges Verhältnis von Omega-6- zu Omega-3-Fettsäuren kann die Umwandlung hemmen.
  • Alter: Mit zunehmendem Alter kann die Effizienz der Umwandlung abnehmen.
  • Geschlecht: Hormonelle Unterschiede können beeinflussen, wie gut ALA in EPA und DHA umgewandelt wird.
  • Gesundheitszustand: Stoffwechselstörungen oder chronische Erkrankungen können den Prozess beeinträchtigen.
  • Genetische Faktoren: Individuelle genetische Unterschiede bestimmen, wie effizient die beteiligten Enzymsysteme arbeiten (3).

Was heißt das für dich? Leinöl liefert vor allem ALA und kann so einen wichtigen Beitrag zur Omega-3-Versorgung leisten. Für eine direkte Aufnahme von EPA und DHA, die besonders für Gehirn und Nervensystem relevant sind, sind marine Quellen wie fetthaltiger Seefisch oder Algenöl deutlich effizienter. 

Ist Leinöl gesünder als Olivenöl?

Wie du bereits erfahren hast, kann Leinöl eine wertvolle Rolle in einer ausgewogenen Ernährung spielen, wenn es gezielt eingesetzt wird. Die Forschung dazu ist jedoch noch begrenzt, und es gibt keine eindeutigen Belege dafür, dass es „gesünder“ ist als andere Öle.


An dieser Stelle kommt Olivenöl ins Spiel. Im Mittelmeerraum, wo Olivenöl täglich und selbstverständlich verwendet wird, gelten die Menschen seit Jahrzehnten als besonders gesund. Diese Beobachtung hat die Forschung neugierig gemacht und Olivenöl in den Fokus zahlreicher Studien gerückt. Seine Stärken liegen dabei weniger im Omega-3-Gehalt, sondern vor allem in ganz anderen bioaktiven Inhaltsstoffen. 

Typische Zusammensetzung von Olivenöl:

Ölsäure (Omega-9): 55-83 %
Linolsäure (Omega-6): 3-21 %
Palmitinsäure (gesättigt): 7-20 %
Alpha-Linolensäure (Omega-3): <1 %

Polyphenole als entscheidender Unterschied

Die besondere Stärke von Olivenöl liegt weniger in seiner Fettsäurezusammensetzung als vielmehr in seinem Gehalt an Polyphenolen wie Hydroxytyrosol, Oleocanthal und Oleuropein. Diese bioaktiven Pflanzenstoffe sind gut untersucht und werden in der Forschung mit verschiedenen gesundheitsrelevanten Effekten in Verbindung gebracht.


Im Vergleich zu Leinöl ist die wissenschaftliche Datenlage zu Olivenöl deutlich umfangreicher. Große Langzeit- und Bevölkerungsstudien zur mediterranen Ernährung zeigen, dass eine olivenölreiche Ernährungsweise häufig mit günstigen Stoffwechsel- und Herz-Kreislauf-Parametern assoziiert ist (4).


Bereits ein Esslöffel Olivenöl täglich kann dazu beitragen:

  • die Blutfette vor oxidativem Stress zu schützen*
  • einen normalen Cholesterinspiegel im Blut aufrechtzuerhalten** (5)


* Olivenöl-Polyphenole tragen zum Schutz der Blutfette vor oxidativem Stress bei. Gültiger Health Claim gemäß EU-Verordnung 432/2012 bei täglichem Verzehr von 10 ml.
** Linolsäure trägt zur Aufrechterhaltung eines normalen Cholesterinspiegels im Blut bei. Gültiger Health Claim gemäß EU-Verordnung 432/2012 bei täglichem Verzehr von 10 g Linolsäure. 

Flasche mit Olivenöl und Oliven auf Holztisch – mediterrane Ernährung und gesunde Fette.

Hier zeigt sich ein entscheidender Unterschied zwischen Olivenöl und Leinöl: In der EU dürfen Health Claims, also gesundheitsbezogene Aussagen zu Lebensmitteln, nur verwendet werden, wenn sie von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) wissenschaftlich geprüft und freigegeben wurden. Das bedeutet, dass es klare Belege dafür gibt, dass bestimmte Inhaltsstoffe, wie die Polyphenole im Olivenöl, bestimmte Effekte im Körper haben und genau festgelegt ist, in welcher Menge dies gilt.


Während viele potenzielle Effekte von Leinöl noch erforscht werden und daher vorsichtig formuliert werden müssen, erlaubt die Studienlage bei Olivenöl eine deutlich präzisere Einordnung. 

Leinöl vs. Olivenöl: Unterschiedliche Stärken, unterschiedliche Rollen

Sowohl Leinöl als auch Olivenöl haben ihre eigenen Stärken und genau darin liegt ihr Vorteil, wenn man sie bewusst kombiniert. Leinöl punktet vor allem mit pflanzlichen Omega-3-Fettsäuren (ALA), die zur Versorgung mit essenziellen Fettsäuren beitragen können. Olivenöl hingegen liefert einfach ungesättigte Fettsäuren und Polyphenole, die antioxidativ wirken und Blutfettwerte unterstützen.


Das bedeutet: Wenn du eine pflanzliche Omega-3-Quelle suchst, ist Leinöl ideal. Möchtest du dagegen gezielt Herz und Gefäße unterstützen, ist Olivenöl die bessere Wahl. Wer beide Öle in die Ernährung integriert, nutzt die Vorteile beider Fettsäure- und Pflanzenstoffprofile. So entsteht ein abwechslungsreicher, ausgewogener Ansatz, der den Körper auf mehreren Ebenen unterstützt, ganz ohne die Suche nach einem „Superöl“. 

Unsere Empfehlung

Leinöl vs. Olivenöl: Der direkte Vergleich

Kriterium
Leinöl
Olivenöl (EVOO)
Hauptfettsäure
Alpha-Linolensäure (Omega-3), >70 %
Ölsäure (Omega-9), 55-83 %
Besonderheit Höchster Omega-3-Gehalt unter Pflanzenölen
Reich an Polyphenolen
Hitzebeständigkeit
Nicht hitzebeständig, nur für kalte Küche
Hitzebeständig bis 180° C, vielseitig einsetzbar
Studienlage
Moderat, fokussiert auf ALA-Wirkung Sehr umfangreich (viele klinische Studien)
EU Health Claims
Keine
Vorhanden
Geschmack
Nussig, leicht bitter
Fruchtig, pfeffrig (je nach Sorte)
Haltbarkeit 2-3 Monate nach Anbruch (gekühlt)
12-18 Monate (kühl und dunkel) 
Frau hält zwei Ölflaschen – Vergleich zwischen Leinöl und Olivenöl für die tägliche Ernährung.

Gesundes Leinöl erkennen: Qualität & richtige Anwendung

Leinöl gibt es mittlerweile in vielen Varianten, doch nicht jedes Produkt liefert die wertvollen Inhaltsstoffe in hoher Qualität. Mit ein paar klaren Kriterien kannst du sofort erkennen, welches Leinöl besonders hochwertig ist und deinen Körper optimal unterstützt.


Qualitätsmerkmale beim Kauf:

  • Bio-Qualität: Aus kontrolliert biologischem Anbau. So erhältst du ein möglichst reines Produkt frei von Pestiziden und schädlichen Rückständen.
  • Kaltgepresst: Nur bei der Kaltpressung bleiben die empfindlichen Omega-3-Fettsäuren, Lignane und Vitamine erhalten.
  • Dunkle Glasflasche: Schützt das Öl vor Licht, das die Inhaltsstoffe zerstören kann.
  • Aktuelles Pressdatum: Frisches Öl enthält deutlich mehr Omega-3 als lange gelagertes.
  • Kühlkette: Leinöl ist temperaturempfindlich. Bereits gekühltes Öl im Handel sorgt dafür, dass die Qualität beim Kauf erhalten bleibt.


So nutzt du Leinöl richtig:

  • Nicht erhitzen: Leinöl ist hitzeempfindlich. Beim Braten oder Kochen oxidieren die wertvollen Omega-3-Fettsäuren, und es können gesundheitsschädliche Stoffe entstehen. Verwende Leinöl deshalb lieber roh.
  • Richtig lagern: Licht, Wärme und Sauerstoff sind die größten Feinde. Bewahre dein Leinöl kühl, dunkel und gut verschlossen auf.
  • Frisch verbrauchen: Auch ungeöffnet hält Leinöl meist nur 3–6 Monate. Nach dem Öffnen solltest du es innerhalb von 6–8 Wochen aufbrauchen, um Geschmack und Nährstoffe zu erhalten.

Mit diesen Tipps stellst du sicher, dass dein Leinöl wirklich seinen vollen Wert entfalten kann und du die wertvollen Nährstoffe bestmöglich für deine Gesundheit nutzt.

Olivenöl wird über frischen Salat gegossen – polyphenolreiches Olivenöl für Herz und Blutwerte.

Tipps für den Alltag: Leinöl & Olivenöl gezielt einsetzen

Leinöl und Olivenöl erfüllen im Alltag unterschiedliche Aufgaben. Wenn du sie gezielt einsetzt, ergänzen sie sich sinnvoll, statt miteinander zu konkurrieren.

Wann ist Leinöl sinnvoll?
  • Wenn du deine Omega-3-Zufuhr (ALA) erhöhen möchtest
  • Wenn du wenig oder keinen Fisch isst
So verwendest du Leinöl im Alltag:
  • Über Müsli, Joghurt, Porridge oder in Smoothies
  • Zu Quark- oder Skyrgerichten
  • In kalten Dressings
Empfohlene Menge: 1–2 Esslöffel täglich (10–20 ml) ausreichen, um die ALA-Zufuhr sinnvoll zu unterstützen.


Wann ist Olivenöl sinnvoll?
  • Für den täglichen Einsatz in der Küche
  • Wenn du ein vielseitiges Öl suchst
  • Wenn du von den Polyphenolen profitieren möchtest
So verwendest du Olivenöl im Alltag:
  • Für Salate, Dressings, Marinaden, Pesto und Dips
  • Zum Dünsten und leichten Anbraten (bis ca. 180 °C)
  • Als Finish über fertige Gerichte (Gemüse, Pasta, Bowls)
Empfohlene Menge:
  • 1 Esslöffel täglich kann bei polyphenolreichem Olivenöl bereits ausreichen. 
  • In der mediterranen Ernährung sind 2–4 Esslöffel täglich (20–40 ml) üblich.
Olivenöl wird über eine Pizza mit frischen Kräutern gegossen – Einsatz von Olivenöl in der mediterranen Küche.

Fazit

Leinöl liefert wertvolle pflanzliche Fettsäuren und bioaktive Inhaltsstoffe, die die Ernährung sinnvoll ergänzen können. Seine Wirkung hängt jedoch stark von Frische, Lagerung und der richtigen Anwendung ab und es ersetzt keine anderen Fettquellen.


Olivenöl überzeugt durch eine andere Zusammensetzung mit einfach ungesättigten Fettsäuren und gut untersuchten Polyphenolen, die sich im Alltag vielseitig einsetzen lassen. Die Kombination beider Öle ist daher die sinnvollste Strategie, um unterschiedliche Nährstoffprofile zu nutzen und mehr Balance sowie Abwechslung in die Ernährung zu bringen.

Was bewirkt 1 Esslöffel Leinöl am Tag?

Ein Esslöffel Leinöl (ca. 10 ml) liefert ALA, eine pflanzliche Omega-3-Fettsäure. Dies kann die Omega-3-Versorgung unterstützen und einen Beitrag zu einer ausgewogenen Ernährung leisten. 

Für welche Krankheiten ist Leinöl gut?

Aktuelle Forschungsergebnisse deuten auf das Potenzial von Leinöl bei Herz-Kreislauf-Beschwerden, erhöhtem Cholesterin, leichten Entzündungsprozessen und Stoffwechselproblemen. 

Wie viel Leinöl sollte ich täglich einnehmen?

1–2 Esslöffel (10–20 ml) täglich sind praxisnah, um den ALA-Bedarf sinnvoll zu unterstützen. 

Welches Leinöl ist das beste?

Hochwertiges Leinöl sollte Bio-Qualität haben, kaltgepresst sein, in einer dunklen Glasflasche kommen, ein frisches Pressdatum haben und kühl gelagert werden.

Kann Leinöl Nebenwirkungen haben?

In Maßen gilt Leinöl als unbedenklich. Hohe Mengen können Verdauungsbeschwerden wie Durchfall oder Blähungen verursachen. Bei Blutgerinnungsstörungen oder vor Operationen sollte man die Einnahme mit einem Arzt abklären.

Ist Leinöl für Veganer geeignet?

Ja, Leinöl ist eine rein pflanzliche Omega-3-Quelle und damit besonders für vegane Ernährung interessant.

Wie kann ich die Omega-3-Zufuhr zusätzlich unterstützen?

Weitere pflanzliche Quellen für ALA sind Leinsamen, Chiasamen und Walnüsse; für EPA/DHA sind Algenöl oder Fisch/Fischöl-Kapseln mögliche Quellen.

Referenzen zum Nachlesen
  1. Al-Madhagy S, Ashmawy NS, Mamdouh A, Eldahshan OA, Farag MA. A comprehensive review of the health benefits of flaxseed oil in relation to its chemical composition and comparison with other omega-3-rich oils. Eur J Med Res 2023; 28(1):240. doi: 10.1186/s40001-023-01203-6.
  2. Shahidi F, Ambigaipalan P. Omega-3 Polyunsaturated Fatty Acids and Their Health Benefits. Annual Review of Food Science and Technology 2018; (9):345–81.
  3. Haller D, Grune T, Rimbach G, Hrsg. Biofunktionalität der Lebensmittelinhaltsstoffe. Berlin, Heidelberg: Springer Berlin Heidelberg; 2012. (Springer-Lehrbuch). Verfügbar unter: http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:31-epflicht-1591301.
  4. George ES, Marshall S, Mayr HL, Trakman GL, Tatucu-Babet OA, Lassemillante A-CM et al. The effect of high-polyphenol extra virgin olive oil on cardiovascular risk factors: A systematic review and meta-analysis. Crit Rev Food Sci Nutr 2019; 59(17):2772–95. doi: 10.1080/10408398.2018.1470491.
  5. Scientific Opinion on the substantiation of health claims related to polyphenols in olive and protection of LDL particles from oxidative damage (ID 1333, 1638, 1639, 1696, 2865), maintenance of normal blood HDL cholesterol concentrations (ID 1639), mainte. EFSA Journal 2011; 9(4):2033. doi: 10.2903/j.efsa.2011.2033.

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