5 Dinge, die wir letztes Jahr über Schlaf gelernt haben…

Mann steht mit ausgestreckten Armen vor einem Sonnenaufgang

… und uns 2018 zunutze machen

Menschen mit Schlafstörungen gibt es immer mehr. Welche Ursachen den Schlafproblemen zu Grunde liegen, wie sich schlechter Schlaf auswirkt, und wie man etwas dagegen tun kann, darüber konnten wir letztes Jahr einiges Neues erfahren:

  1. Gesundes Mittelmaß für die Herzgesundheit

    Nicht nur zu kurze Nächte, auch zu viel Schlaf erhöht das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen. Das schlussfolgerten amerikanische Kardiologen aus einer Meta-Analyse von 19 Studien mit über 800.000 Teilnehmern. Demnach ist es für unseren Körper am gesündesten zwischen sieben und neun Stunden zu schlafen, insbesondere bei steigendem Alter. (1)

  2. Schlagfertig im Schlaf

    Von zu wenig Schlaf schrumpft der Bizeps. Das ist dank einer chinesischen Studie an über 10.000 Studenten nun auch empirisch belegt. Ein direkter Zusammenhang zwischen Schlafqualität und Muskelkraft war sowohl bei Frauen als auch bei Männern deutlich. Zusätzlich spielt bei Männern auch die Schlafdauer eine Rolle: Bei weniger als 6 Stunden Schlaf nimmt die Muskelkraft weiter ab. Bei längerer Nachtruhe ist hingegen kein Bonus nachweisbar. Es kommt also nicht darauf an, ewig lang zu schlafen um die Muskelkraft zu fördern, sondern die eigene Schlafqualität zu optimieren. (2)

  3. Schlafmangel & schlechte Ernährung gehen Hand in Hand

    Viele junge Erwachsene gehen erst sehr spät zu Bett. Wie eng Schlafgewohnheiten, Ernährungsstil und psychische Gesundheit in dieser Lebensphase zusammenhängen, zeigten kürzlich amerikanische Wissenschaftler an über 1800 Teilnehmern aus Minneapolis. Wer erst nach Mitternacht schlafen geht und zu wenig Schlaf bekommt, ist mit größerer Wahrscheinlichkeit männlich, eher übergewichtig, zeigt Anzeichen von Depression und typische Ernährungsfehler: Kein Frühstück, dafür mehr Energy Drinks mit viel Zucker und Koffein, sowie häufiger Fast Food.
    Was davon nun was verursacht – die Schlafstörung oder die schlechte Ernährung – lässt sich nicht klar abgrenzen. Sie scheinen sich aber gegenseitig zu verschlimmern, denn Hunger- und Sättigungshormone hängen eng mit dem Schlaf-Wach-Rhythmus zusammen. Eine Strategie, die beide Bereiche berücksichtigt, könnte die Probleme wahrscheinlich effektiver lösen. (3)

  4. Strandhaus oder Berghütte

    In der Ebene schläft es sich besser als im Hochgebirge, wenn man dort dauerhaft wohnt. Bei über 1600 Befragten auf unterschiedlichen Höhenlagen, von 400 bis 3200 Meter über dem Meeresspiegel, stieg mit höherem Zuhause auch die Wahrscheinlichkeit für Schlafprobleme. Der medizinische Zusammenhang ist noch nicht abschließend geklärt. Wie wär’s mit einem Ferienhaus am Strand? (4)

  5. Hypnotische Wirkung

    Hat Hypnose einen nachweisbaren Effekt bei Schlafproblemen? Immerhin für gut die Hälfte aller Probanden, die an verschiedenen Studien der letzten Jahre teilgenommen hatten, konnte eine Hypnose-Therapie eine Verbesserung bewirken. Zu dem Fazit kam eine neue Meta-Studie, die 24 Veröffentlichungen kritisch auswertete. Damit gäbe es zumindest für manche Menschen eine neue Hoffnung bei hartnäckigen Schlafbeschwerden. (5)


Quellen:

  1. Krittanawong, C., Tunhasiriwet, A., Wang, Z., Zhang, H., Farrell, A. M., Chirapongsathorn, S., … Argulian, E. (2017). Association between short and long sleep durations and cardiovascular outcomes: a systematic review and meta-analysis. European Heart Journal: Acute Cardiovascular Care, 204887261774173.
  2. Chen, Y., Cui, Y., Chen, S., & Wu, Z. (2017). Relationship between sleep and muscle strength among Chinese university students: a cross-sectional study. Journal of Musculoskeletal & Neuronal Interactions, 17(4), 327–333.
  3. Ogilvie, R. P., Lutsey, P. L., Widome, R., Laska, M. N., Larson, N., & Neumark-Sztainer, D. (2017). Sleep indices and eating behaviours in young adults: findings from Project EAT. Public Health Nutrition, 1–13.
  4. Gupta, R., Ulfberg, J., Allen, R. P., & Goel, D. (2017). Comparison of Subjective Sleep Quality of Long-Term Residents at Low and High Altitudes: SARAHA Study. Journal of Clinical Sleep Medicine : JCSM : Official Publication of the American Academy of Sleep Medicine.
  5. Chamine, I., Atchley, R., & Oken, B. S. (2017). Hypnosis Intervention Effects on Sleep Outcomes: A Systematic Review. Journal of Clinical Sleep Medicine : JCSM : Official Publication of the American Academy of Sleep Medicine.

Neue Studie: Doppelter Einfluss der Montmorency Sauerkirsche auf den gesunden Schlaf

 

Ehepaar schläft im Bett mit einem Sauerkirschaft-Glas auf dem Nachttisch
© Antonioguillem & © vimart / Fotolia

Besser und länger durchschlafen – das soll mithilfe der Montmorency-Sauerkirsche möglich sein. Wie zwei Pflanzenstoffe der nordamerikanischen Kirschsorte zusammenwirken, um unsere Schlafqualität und Schlafdauer zu beeinflussen, entdeckten Wissenschaftler in einer neuen Studie.

Auf der Suche nach einer natürlichen Alternative zu Schlafmitteln untersuchte ein Team aus Ernährungswissenschaftlern um Professor Dr. Jack Losso an der Louisiana State University die Wirkung von Montmorency-Sauerkirschsaft auf den Schlaf. Von dieser Sauerkirschsorte, die im Norden der USA wächst, ist bereits ein hoher Melatonin-Gehalt bekannt, dem die schlaffördernde Wirkung zugeschrieben wird. Dass die Montmorency noch weitere sekundäre Pflanzenstoffe enthält, die die nachweislich verbesserte Schlafqualität erklären könnten, berichteten die Forscher nun in der Fachzeitschrift „American Journal of Therapeutics“.

Saftige Verbesserung der Schlafdauer

Die von Schlaflosigkeit geplagten Teilnehmer der Pilotstudie tranken zwei Wochen lang täglich zwei große Gläser Montmorency-Sauerkirschsaft oder ein Placebo. Von dem Ergebnis können viele nur träumen: Die im Schlaflabor gemessene Schlafdauer der Montmorency-Probanden nahm um 84 Minuten zu. Auch die empfundene Schlafqualität wurde in Fragebögen als deutlich verbessert beschrieben.

Holistisch ist das Stichwort

Dahinter könnte nicht nur das in der Montmorency vorhandene „Schlafhormon“ Melatonin stecken, sondern auch das sogenannte Procyanidin B2. Dieser Gerbstoff, der in vielen Pflanzen für die typisch rot-violette Färbung sorgt, zeigte im Labor eine schützende Wirkung auf die Vorstufen des abendlichen Botenstoffs. Das Procyanidin B2 hemmte ein bestimmtes Enzym, die Indolamin-2,3-Dioxygenase (IDO), das z.B. bei Entzündungen den Melatonin-Rohstoff Tryptophan abbaut. Da Tryptophan eine essentielle Aminosäure ist, d.h. nicht vom Menschen selbst nachgeliefert werden kann, muss sie aus der Nahrung aufgenommen werden. Aus diesem Stoff stellt der Körper dann in mehreren Schritten erst 5-HTP, dann Serotonin, und schließlich Melatonin her. Eine ausreichende Menge an Melatonin wird für einen gesunden Tag-Nacht-Rhythmus verantwortlich gemacht.

Fazit: Ein natürlicher Helfer bei Schlafproblemen

Angesichts der aktuellen Studie, sieht es nun so aus, als wäre es nicht nur das natürliche Melatonin, dass für die schlaffördernde Wirkung verantwortlich ist, sondern auch die Einwirkung auf dessen Vorstufen wie etwa das L-Tryptophan. Damit greifen die pflanzlichen Inhaltsstoffe dieser Sauerkirsch-Sorte auf mehreren biochemischen Ebenen sinnvoll ineinander.

Die neuen Daten sind vielversprechend. Vieles deutet darauf hin, dass es das Zusammenspiel aus natürlichen Pflanzenstoffen der Montmorency Sauerkirsche das Schlafverhalten positiv beeinflussen kann. Damit ließe sich unter Umständen auch erklären, wie es möglich ist, dass die Montmorency mit ihrem Melatoningehalt im Nanogramm-Bereich eine ähnliche gute Wirkung zeigt wie deutlich höher dosierte, synthetische Melatonin-Präparate.


Quelle:

Losso, Jack N. PhD; Finley, John W. PhD; Karki, Namrata PhD; Liu, Ann G. PhD; Prudente, Alfredo PhD; Tipton, Russell MD; Yu, Ying MS; Greenway, Frank L. MD (2017). Pilot Study of the Tart Cherry Juice for the Treatment of Insomnia and Investigation of Mechanisms. American Journal of Therapeutics, doi: 10.1097/MJT.0000000000000584.

Warum sollten wir mehr schlafen?

Was passiert mit unserem Körper während des Schlafs?

Schlaf ist die wichtigste Regenerationsmaßnahme für unseren Körper und Geist. Leider tendieren viele Menschen dazu, viel zu wenig zu schlafen. Etwa acht Stunden empfehlen Wissenschaftler. Die meisten schlafen aber deutlich weniger. Der Großteil hat Schlafstörungen aufgrund von beruflichem Stress oder Krankheiten. Wir haben alle Fakten darüber, wie Deutschland schläft, für Sie in einer Infografik zusammengefasst.

Wie schläft Deutschland? Titelbild
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Was bringt mehr Schlaf?

Dass wir weniger krank sind, wenn wir genug schlafen, sollte spätestens jetzt klar sein. Doch welche Vorteile bringt der Schlaf sonst? Schließlich ist das Gefühl des Ausgeschlafen-Seins nicht das einzige, was uns das Schlummern gibt. In der zweiten Infografik finden Sie die wichtigsten Punkte, weshalb Sie nicht auf Ihre wohlverdienten acht Stunden Schlaf verzichten sollten.

Warum ist Schlaf wichtig: Titelbild
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Schlaf ist also tatsächlich nötig, damit sich der Organismus und der Geist entspannen und regenerieren können, sodass wir mit neuer Energie frisch in den Tag starten können. Was die Wissenschaftler im Laufe des Jahres herausgefunden haben, erfahren Sie im Beitrag „5 Dinge, die wir letztes Jahr über Schlaf gelernt haben…“.


Quellen:

  1. Statista: Umfrage zur täglichen Schlafdauer in Deutschland nach Geschlecht im Jahr 2016
  2. Statista: Schlafloses Deutschland
  3. Statista: So schlafen die Deutschen 2017
  4. Statista: Schlechter Schlaf kommt selten allein

AcurminPLUS® – Das Mizell-Curcuma

AcurminPLUS® ist das Curcuma der neusten Generation!

Curcuma findet seit Jahrhunderten eine therapeutische Anwendung in der traditionellen ayurvedischen Heilkunde. Die moderne Forschung beschäftigt sich mittlerweile auch mit der Heilwurzel und belegt in zahlreichen Studien dessen Wirksamkeit. Insbesondere der Inhaltsstoff Curcumin steht immer wieder im Zentrum der Wissenschaft. So hat sich gezeigt, dass Curcumin weitreichende Anwendungsmöglichkeiten bietet, jedoch in seiner nativen Form nur schlecht vom Körper aufgenommen werden kann.

Gemeinsam mit unserem starken Partner Oncotrition, einer Ausgründung aus dem Frauenhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie haben wir uns dieser Herausforderung gestellt und eine Lösung entwickelt, um Curcumin optimal für den Menschen nutzbar zu machen.

Durch die besondere Mizell-Formulierung kann nun eine 185-fach höhere Aufnahmerate gegenüber nativem Curcumin erreicht werden. Mit unserem neuen AcurminPLUS® bieten wir also ein Curcuma-Präparat mit maximaler Bioverfügbarkeit. Keine andere Darreichungsform bietet Curcumin in vergleichbarer Qualität und Verfügbarkeit.

Das gesundheitliche Potential des Curcumin ergänzen wir zusätzlich durch aktives Vitamin D3, welches zu einer normalen Funktion des Immunsystems beiträgt und eine gesunde Immunantwort bei Entzündungen unterstützt.

Hergestellt in Deutschland, gluten- und lactosefrei und ohne Gentechnik wird AcurminPLUS® den hohen Standards der Cellavent an einen Extrakt in Premium-Qualität gerecht.

 

Erhältlich in ihrer Apotheke unter den Pharmazentralnummern:

11875285     (60 Kapseln 1-Monatspackung)

12451506   (180 Kapseln 3-Monatspackung)

12475079 (360 Kapseln 6-Monatspackkung)

Erhätlich in unserem Webshop:

https://cellaventshop.com

 

Strategische Partnerschaft mit der Oncotrition

oncotrition_signetlinks_cmykDas in Leipzig ansässige Biotech-Unternehmen Oncotrition GmbH und das Düsseldorfer Healthcare-Unternehmen Cellavent haben jüngst eine strategische Partnerschaft vereinbart. Ziel der Kooperation ist es, gemeinsam neue Produkte zu entwickeln und diese weltweit zu vermarkten.

„Während das Oncotrition-Team um den Geschäftsführer Dr. Andreas Schubert ihr wissenschaftliches Know-how in den Bereichen der Immunologie und Naturstoffidentifizierung  in das Joint Venture einbringt, trägt unsere Produktentwicklungs- und Vermarktungsexpertise zum gemeinsamen Erfolg bei“, erklärt Marcus Haag.

Ziel dieser strategischen Kooperation wird es sein den Kunden innovative und wissenschaftlich fundierte Präparate zur Verfügung zu stellen.

Über die Kooperationspartner

Die Oncotrition GmbH ist eine 2012 durchgeführte Ausgründung aus dem Fraunhofer Institut für Zelltherapie und Immunologie (IZI). Gründer und Geschäftsführer ist Dr. Andreas Schubert. Mit seinem Team sind sie spezialisiert auf wissenschaftlich fundierte Analysen und die Entwicklung von Produktinnovationen auf Basis pflanzlicher Inhaltsstoffe im Bereich der Onkologie und der Entzündungsprävention. www.oncotrition.com

Die Cellavent Healthcare GmbH wurde 2013 von Geschäftsführer Marcus Haag gegründet. Das Düsseldorfer Unternehmen entwickelt und vermarktet hochwertige Nahrungsergänzungsmittel und Gesundheitsprodukte, die präventiv und therapiebegleitend eingesetzt werden können. Grundlage hierfür sind aktuellste wissenschaftliche Erkenntnisse zu den gesundheitlich relevanten Effekten ausgewählter Rohstoffe