Ketchup gesund, ja oder nein? Hier erfährst du es!

Der rote, leckere Dip ist kaum mehr wegzudenken. Gerade für Kinder ist Ketchup ein absolutes Highlight. Egal ob zu Pommes, Würstchen oder zum Schnitzel, es bringt Kinderaugen zum Leuchten. Doch ist Ketchup gesund? Wie wird es hergestellt und worauf sollten wir beim Kauf achten? Wir klären auf! In diesem Beitrag erfährst du alles über die Inhaltsstoffe, Herstellung und wie gesund Ketchup tatsächlich ist. 

Was ist in Ketchup drin?

Um die Frage zu klären, ob Ketchup gesund oder ungesund ist, wollen wir natürlich erst einmal wissen, was drin ist. Wer an Ketchup denkt, assoziiert automatisch Tomaten damit. Doch du würdest wahrscheinlich staunen, wie wenig echte Tomate tatsächlich in der Sauce enthalten ist. Alle europäischen Hersteller müssen sich hier an Vorgaben halten. Diese besagen, dass zumindest 6 % Tomatentrockensubstanz vorliegen müssen. Dabei handelt es sich um die wasserlose, trockene Menge an tatsächlichen Tomaten.

Der echte Tomatenanteil im Ketchup kommt aus der Tube. Wir kennen es als Tomatenmark. Dazu kommen noch Essig, Salz und andere Gewürze. Außerdem wird Zucker hinzugefügt, was für den süßen Geschmack sorgt. Leider sind auch Konservierungsstoffe, Aromen und andere Zusatzstoffe mit dabei. In welchen Mengen kann sich allerdings schwer eingrenzen lassen. Das variiert von Hersteller zu Hersteller. Auch hier unterscheidet sich die Qualität von Bio-Produkten zu herkömmlichen Varianten.

 Tomaten in unterschiedlichen Formen und Größen

Woraus besteht eigentlich Tomatenmark?

Tomatenmark enthält tatsächlich 100 % Tomaten. Hergestellt wird die rote Paste aus vollreifen Tomaten, die ohne Schale passiert werden. Der Großteil des Wassers wird danach entzogen, damit eine dicke Paste hergestellt werden kann. 

Tomatenmark ist ein natürliches Produkt. Tomaten können so für lange Zeit haltbar gemacht werden. Diese Natürlichkeit sorgt dafür, dass viele gesunde und wertvolle Inhaltsstoffe der Früchte erhalten bleiben. Somit enthält die Wunderpaste beispielsweise viele Vitamine, Ballaststoffe und organische Säuren. Aus diesen Gründen entscheiden sich viele Menschen dazu, Ketchup selbst mit Tomatenmark herzustellen. 

Ist Ketchup gesund oder ungesund?

Wir wissen jetzt, was drin ist. Doch kann man jetzt eindeutig sagen, ob Ketchup gesund oder ungesund ist? Das lässt sich gar nicht so leicht beantworten, doch wie bei vielen anderen Produkten lohnt sich ein Blick auf die Liste der Inhaltsstoffe. 

Die Go’s und No-Go’s bei Ketchup

Wir verraten dir die wichtigsten Go’s und No-Go’s bei Ketchup und was du beim Kauf beachten musst!

No-Go: Zucker

Der größte Problempunkt ist fast immer der beigesetzte Zucker. Ketchup ohne Zucker gibt es nicht. Damit der Dip richtig gut schmeckt, wird er gesüßt. Doch dabei muss man unserer Meinung nach nicht übertreiben! Achte daher auf jeden Fall auf die Mengenangabe.

Go: Lycopin

Ketchup enthält einen Stoff namens Lycopin. Ein hoher Wert an Lycopin deutet darauf hin, dass ein höherer Anteil an reifen Früchten für Ketchup verwendet wurde. Auch hier unterscheidet sich der Wert je nach Hersteller. Der Stoff soll antioxidative Eigenschaften haben und gilt somit als gesund. Leider können wir anhand der angegebenen Inhaltsstoffe nicht feststellen, wie hoch der Anteil des Stoffes ist.

No-Go: Salz

Leider wird für die Herstellung von Ketchup meist sehr viel Salz verwendet. Das ist nicht nur in Ketchup so. Generell nehmen wir durch unsere Nahrung sehr viel Salz auf. Das belastet auf Dauer unseren Körper. 

Was sind Lektine?

Vielleicht hast du schon einmal was von Lektinen gehört. Diese stellen vor allem für Menschen mit geschwächtem Immunsystem ein Risiko dar. Dazu zählen neben älteren Menschen auch Kinder. Sie können vor allem den Darm angreifen und bei hoher Konzentration toxisch im Körper wirken. 

Lektine sind u.a. in Hülsenfrüchten und in Nachtschattengewächsen wie Tomaten enthalten. Der Lektin-Gehalt in Hülsenfrüchten ist deutlich höher als in den Früchten. Das ist zum Beispiel der Grund, warum du grüne Bohnen nicht roh essen solltest. Lektine werden durch das Erhitzen beim Kochen abgetötet. Darum brauchst du dir bei der Verwendung von Ketchup in der Regel keine Sorgen machen. Die Tomaten werden, wie oben beschrieben, für die Herstellung stark erhitzt. 

Kennst Du schon Catchup?

Eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung für deine Familie ist dir wichtig? Du möchtest da auch beim Dip nicht Halt machen? Dann ist unser super leckerer Kinderketchup eine wunderbare Alternative! 

Das made4kids Catchup ist reich an Ballaststoffen und stark zucker- und salzreduziert! Es enthält immerhin bis zu 50 % weniger Zucker und bis zu 71 % weniger Salz als herkömmliche Produkte! Außerdem achten wir auf einen hohen Anteil an Tomaten.

Wir haben das Rezept speziell für kleine Schleckermäulchen entwickelt. Dafür verwenden wir sonnengereifte Freilandtomaten, Möhren, Orangen und Apfelmark. Zum Süßen verwenden wir Agavendicksaft statt Industriezucker. So geht guter Ketchup bei uns! 

Übrigens: Unser Catchup kann lecker roh zum Dippen, aber auch als Tomatensauce verwendet werden! Sieh dir dafür unbedingt unsere Teddy-Pasta und Space-Pasta an! Da macht Essen doch gleich viel mehr Spaß! 

Probiere es jetzt aus! 

Lass dir auch unser Bio-Nudeln Sparpaket nicht entgehen! 

Guten Appetit!

Quellen:

  • (1) Stiftung Warentest: Ein Bio-Ketchup liegt vorn, viele Produkte sind gut, https://www.test.de/Ketchup-im-Test-1680929-0/ [11.05.2023]
  • (2) Rote-Tomaten: Was ist Tomatenmark? Herstellung, Varianten & gesund?, https://www.rote-tomaten.de/tomatenmark.php#gesund [11.05.2023].